Kognitive Verfahren

Denken, Handeln und Fühlen

Im Mittelpunkt von kognitiven Therapieverfahren wie z.B. kognitiver Verhaltenstherapie stehen Kognitionen, das heißt: Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen. Diese Therapierichtungen gehen davon aus, dass die Art und Weise, wie wir denken bestimmt, wie wir uns fühlen und verhalten und wie wir körperlich reagieren.

Entsprechend ist der Umgang mit Traumatisierung von dem Ziel geprägt, durch die Konfrontation mit den traumatischen Erinnerungen eine Neubewertung und Veränderung der Bedeutung des Traumas zu erreichen – und damit das Trauma in die Lebensgeschichte der betroffenen Person einzugliedern. Dies geht mit einer Reduktion der erlebten Angst einher.

Eine ausführliche Einführung bietet z.B. folgendes Buch:

Anne Boos: Kognitive Verhaltenstherapie nach chronischer Traumatisierung: Ein Therapiemanual. Hogrefe 2014.